Das Gesundheitsministerium in Namibia:

- Wie man Malaria verhütet -

(Richtlinien für Touristen)

Diese Empfehlungen sollen Ihnen am Beginn Ihrer Tour in Namibia die nötigen Informationen geben, um sicher zu stellen, daß Sie nur gute Erinnerungen an unser schönes Land mit nach Hause nehmen.

Malaria kommt hauptsächlich im Norden Namibias vor. Neuerdings gibt es verstärkt Malariafälle auch im Grootfontein- und Gobabisgebiet und in den zentralen Regionen wie auch gelegentlich im Süden. Malaria kann eine gefährliche Krankheit sein, wenn sie nicht umgehend behandelt wird.

Malaria wird übertragen durch den Stich einer infizierten Mücke (Anopheles), die normalerweise nach dem Dunkelwerden aktiv wird.

Touristen in Namibia können das Malaria Risiko weitestgehend reduzieren durch den Schutz gegen Mückenstiche und  durch Prophylaxe.

Die persönlichen Schutzmaßnahmen:

Während Ihrer Tour durch Namibia, ob sie nun zelten oder in festen Unterkünften bleiben, solten Sie folgende Schutymaßnahmen gegen Mückenstiche unbedingt beachten:

Unter einem Moskitonetz schlafen, wenn die Mücken aktiv sind (besonders zwischen 20.00 und 6.00h). Moskitonetze, die mit einem harmlosen Insektengift behandelt sind, erhöhen den Schutz. Moskitonetze gibt es hier aus lokaler Herstellung in allen führenden Geschäften.

* Wenn möglich, night draußen aufhalten zwischen Abend- und Morgendämmerung, wenn Moskitos normalerweise stechen.

* Lange Hosen und lange Ärmel tragen. Dunkle Farben werden von Moskitos bevorzugt.

* Räucherspiralen und -plätzchen auf der Basis Pyrethrum verwenden.

* Auf freien Hautflächen Moskito-Repellant aufbringen. Am besten Creme mit Diethyl Toluamide (deet) oder Dimethyl Phthalate verwenden.

* Gebrauch von Insektenspray ist wirkungsvoll, wenn der Raum später das Eindringen von Moskitos verwehrt.

* Schlafen in Räumen, die Fenster und Türen mit Moskitonetz haben. Fenster und Türen geschlossen halten.

Prophylaxe

Prophylaxe, die vorbeugende Einnahme von Medizin, sollte zusammen mit den vorgenannten Schutzmaßnahmen Anwendung. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt für Besucher in Namibia und für Leute aus Malaria-freien Gebieten Chloroquine und Proquanil.

Chloroquine: Erwachsene (auch schwangere Frauen): 2 Tabletten wöchentlich (300 mg Basis). Beginn: eine Woche vor der Reise, einmal wöchentlich während des Aufenthalts im Malaria Gebiet. Kinder: 5 mg/Kg Gewicht in den gleichen Zeitabständen wie Erwachsene. 100% stillende Babys: 2,5 mg/Kg, teilweise stillende und Flaschenbabys: 5 mg/Kg

Proguanil: Erwachsene (auch schwangere Frauen): 2 Tabletten täglich (200 mg Basis) Beginn: einen Tag vor der Reise, und täglich während des Aufenthalts im Malaria Gebiet und weitere sechs Wochen nach dem Verlassen des Malaria Gebiets. Kinder: 3 mg/Kg Gewicht in den gleichen Zeitabständen wie Erwachsene. 100% stillende Babys: 1,5 mg/Kg, teilweise stillende und Flaschenbabys: 3 mg/Kg

Proguanil ist zusätzlich zu Chloroquine yu nehmen.

Wenn Sie eine Medizin-Allergie oder eine chronische Krankheit haben oder andere Medizin oder Impfungen nehmen, ist es angeraten, Ihren Arzt vor der Prophylaxe yu konsultieren. Prophylaxe allein kann Ihnen keinen kompletten Schutz gegen Malaria geben, besonders mit der Verbreitung der Chloroquine-resistenten Plasmodium falciparum Malaria.

Achten Sie bitte auf folgende Symptome, die für Malaria typisch sind:

Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Durchfall und Übergeben. In dem Falle suchen Sie möglichst schnell einen Arzt auf. Wenn Sie nach Ihrem Urlaub grippe-ähnliche Symptome haben, suchen Sie bitte auch Ihren Arzt auf und informieren ihn über Ihren Aufenhalt im Malaria Gebiet.

Es ist angeraten, daß schwangere Frauen, Babys und ganz alte Leute sich gut überlegen sollten, ob sie in Gegenden und zu Zeiten, wo die Übertragung von P. falciparum vorkommt, fahren sollten.

Wenn Sie die obigen Richtinien beachten, ist die Gefahr, Malaria zu bekommen, minimal und Sie können Ihre Reise voll geniessen.

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